
Deutschland plant bis Ende 2026 eine umfassende Bewertung des Interstate Treaty on Gambling 2021 (GlüStV), weil strenge Vorschriften zunehmend Spieler in Richtung nicht lizenzierter Angebote lenken, während die 16 Bundesländer gleichzeitig nach Wegen suchen, um Spielerschutz und Marktwettbewerb besser in Einklang zu bringen.
Die Regelungen des Vertrags umfassen unter anderem ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro über alle lizenzierten Plattformen hinweg sowie eine Steuer von 5,3 Prozent auf die Einsätze, was die Attraktivität der 28 zugelassenen Anbieter spürbar einschränkt.
Der Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2021 trat mit dem Ziel in Kraft, einheitliche Standards für den Schutz von Spielern zu schaffen und gleichzeitig illegale Angebote einzudämmen, doch aktuelle Entwicklungen zeigen, dass viele Nutzer diese Plattformen meiden und stattdessen auf nicht regulierte Seiten ausweichen. Daten deuten darauf hin, dass etwa ein Viertel aller deutschen Spieler jährlich rund 547 Millionen Euro auf solchen nicht lizenzierten Seiten ausgibt, was die Bundesländer veranlasst hat, den gesamten Rahmen bis Ende 2026 neu zu bewerten. Die 28 zugelassenen Betreiber berichten von eingeschränkten Wachstumsmöglichkeiten, während die strengen Limits und die Steuerlast den legalen Markt unter Druck setzen.
Beobachter merken an, dass die Kombination aus Einzahlungsobergrenze und Einsatzsteuer in der Praxis zu einer Verlagerung führt, bei der Nutzer nach flexibleren Alternativen suchen, ohne dabei die Schutzmechanismen des Vertrags vollständig zu nutzen. Die Bundesländer haben daher begonnen, verschiedene Anpassungsszenarien zu prüfen, darunter mögliche Änderungen bei den Einzahlungslimits, bei der Durchsetzung von Regeln sowie bei der Besteuerung, um den legalen Markt wettbewerbsfähiger zu gestalten und gleichzeitig den Spielerschutz aufrechtzuerhalten.
Statistiken zeigen, dass ein signifikanter Teil der Wettaktivitäten mittlerweile außerhalb des regulierten Rahmens stattfindet, was die Effektivität des Vertrags in Frage stellt und die Notwendigkeit einer Überarbeitung unterstreicht. Experten haben festgestellt, dass die hohen Einstiegshürden für lizenzierte Anbieter dazu führen, dass Spieler oft auf Plattformen ohne deutsche Lizenz umsteigen, wo weder Einzahlungslimits noch Steuern in gleicher Weise gelten. Die 16 Bundesländer sammeln derzeit Daten zu diesen Entwicklungen, um bis Ende 2026 fundierte Entscheidungen treffen zu können, wobei auch die Durchsetzung bestehender Regeln eine zentrale Rolle spielt.
Turns out, dass die Steuer von 5,3 Prozent auf Einsätze zusammen mit dem monatlichen Limit von 1.000 Euro die Attraktivität legaler Angebote verringert hat, sodass ein Viertel der deutschen Spieler jährlich etwa 547 Millionen Euro auf illegalen Seiten investiert. Diese Zahlen haben die Bundesländer veranlasst, Anpassungen bei den Limits, der Überwachung und der Besteuerung in Betracht zu ziehen, um den legalen Markt zu stärken und gleichzeitig illegale Angebote weiter einzudämmen.

Die 16 Bundesländer führen derzeit interne Prüfungen durch, bei denen sie die Auswirkungen der aktuellen Regelungen auf Spielerverhalten und Marktentwicklung analysieren, wobei erste Zwischenergebnisse im Laufe des Jahres 2026 erwartet werden und eine finale Bewertung bis Ende des Jahres 2026 angestrebt wird. Mögliche Änderungen betreffen vor allem die Höhe der Einzahlungslimits, die Intensität der Durchsetzungsmaßnahmen sowie die Struktur der Steuer auf Einsätze, um den legalen Betreibern bessere Rahmenbedingungen zu bieten. Forscher haben in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass ein ausgewogener Ansatz notwendig ist, der sowohl den Schutz der Spieler gewährleistet als auch die Wettbewerbsfähigkeit der 28 lizenzierten Anbieter stärkt.
Die Bewertung erfolgt vor dem Hintergrund, dass etwa ein Viertel der deutschen Spieler bereits 547 Millionen Euro jährlich auf nicht lizenzierten Plattformen ausgibt, was die Notwendigkeit von Anpassungen deutlich macht. Die Bundesländer prüfen daher, wie Limits, Enforcement und Besteuerung so modifiziert werden können, dass der legale Markt attraktiver wird, ohne dabei die Schutzziele des Vertrags aus dem Jahr 2021 aufzugeben. Im Mai 2026 könnten erste konkrete Vorschläge der Länder vorliegen, die dann in die abschließende Bewertung bis Ende des Jahres einfließen.
Die geplante Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 bis Ende 2026 stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Balance zwischen Spielerschutz und Marktwettbewerb neu auszurichten, wobei die 16 Bundesländer Daten zu Einzahlungslimits, Steuern und illegalen Aktivitäten nutzen, um fundierte Anpassungen vorzunehmen. Die 28 lizenzierten Anbieter sowie die betroffenen Spieler werden die Ergebnisse dieses Prozesses aufmerksam verfolgen, da sie direkte Auswirkungen auf die zukünftige Ausgestaltung des deutschen Glücksspielmarktes haben werden.